Schwarze Schönheiten

September 21, 2010

Dieses Wochenende hatte ich das Glück mal wieder einen Trupp Gelbohr Rabenkakadus zu finden. Das Wetter war zwar wieder eher semi gut (wie immer), aber was solls…..

Zuerst hatte ich diese ca 70cm großen Vögel im hohen Gras gar nicht gesehen, aber als einige plötzlich auf den Weidezaun flogen sah auch ich sie 😉

Mein Puls ging schnell nach oben und ich versuchte mich so gut es geht in meinem riesen Auto anzuschleichen……Ranfahren, Fenster runter, Kamera auflegen….Vogel weg….sch……………

Zum Glück flogen sie aber nur hinter den Zaun in die Wiese. Also entschied ich mich zu warten und hoffte auf ein paar Flugaufnahmen. Da ich es hasse von einem Bohnensack oder ähnlichem zu arbeiten, baute ich schnell das Stativ im Auto auf (gesegnet sei ein großes Auto!!!). Diese klappte erstaunlich gut und stand absolut stabil. Einige Kakadus flogen dann auch tatsächlich auf, zwar meist mit dem Rücken zu mir, aber zwei entschieden sich dann doch mir eine Chance zu geben. Dank der schlechten Bedingungen, gab es nicht so viele scharfe Bilder, aber immerhin ein paar 🙂

Damit eigentlich schon ganz zu frieden, dachte ich ans Weiterfahren, aber mein Ausharren wurde dann doch nicht belohnt. Nach einiger Zeit entschieden sich nämlich ein Alt- und ein Jungvogel mir noch eine Chance zu geben und setzten sich wieder auf den Zaun. Diesmal fuhr ich schneller ran und bremste dann abrupt, die Kamera schon schussbereit auf dem Stativ. Zum Glück blieben sie sitzen und ich konnte einige schöne Portraits schießen, bevor ich einem Traktor platz machen musste 😦

Die Ergebnisse seht ihr unten. Für mich sind es absolut faszinierende Vögel, die erstaunlich langsam und ruckartig fliegen.

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Nachdem ich jetzt endlich ein angemessenes Outbackgefährt habe, kann das Fotografieren auch richtig losgehen. Dieses Wochenende, bin ich daher vermehrt hinter Singvögeln her gewesen und konnte auch ein paar erwischen 🙂

Ein Strichelfeldhuscher…..WER hat sich diesen Namen ausgedacht!?!?!?!?!?

Und ein wundervoller Rotstirnschnäpper

Um das Rot nicht überstrahlt zu sehen, sollte man einen kalibrierten Monitor benutzen und Firefox, mit der Colormanagement Option enabled!

In letzter Zeit bin ich vermehrt dazu übergegangen den Blitz in der Ecke liegen zu lassen und nicht mehr zu benutzen. Dies hat einige Gründe. Zuallererst ist es einfach jedes mal zusätzliches Theater und Gewicht den Blitz und die dicke Batterie aufzubauen und mitzuschleppen. Der Faktor, der mich am meisten nervt, ist das Problem, dass es der Blitz einfach nicht schafft alle Bilder zu blitzen. Meine Mark IV macht 10 Bilder in der Sekunde. Die Quantum Turbo mit dem 580 EX II, schafft vielleicht 4-5, wenn ich Glück habe. So ist es am Ende oft eine Lotterie, ob nun „das“ Bild geblitzt wurde oder nicht. Was oft zu Enttäuschungen führen kann. Das Problem tritt vor allem im highspeed mode auf, allerdings ist es in der Vogelfotografie nahezu unmöglich unter der synch zeit von 1/300 zu bleiben. Grade mit der Mark IV, die sehr viel höhere Verschlusszeiten braucht, als alle anderen Kameras zu vor, tritt das Problem vermehrt auf.

Zu guter letzt verscheucht der Blitz auch ab und an mal einen Vogel, daher verzichte ich grade bei sensiblen Arten auf den Einsatz. Zumindest zu Beginn, bis ich ein paar gute Bilder habe und den Vogel einschätzen kann.

Diese Punkte haben mich veranlasst den Blitz öfters mal zu hause zu lassen. manchmal geht es nicht ohne und dann benutze ich ihn auch gerne, aber grade dann ist das Problem der ungeblitzen Bilder gravierend. Das ist etwas konträr, zudem was ich sonst zum Blitzen sage. Ich dachte jedoch, dass grade diese Gedanken auch sehr interessant für euch sein dürften 🙂

Kann ich ein feste Set up wie in meinem garten einrichten, benutze ich den Blitz jedoch weiterhin sehr gerne und hier speilt er auch seine vollen Vorteile aus, zudem ist die Verschlusszeit meist nicht so hoch.

Zwergtaucher

September 9, 2010

waren mir in Deutschland nie so recht wohlgesonnen. Hier in Australien, klappt es mit ihnen irgendwie besser 🙂

Wie immer, gibt es drei Dinge zu beachten. Sonne im Rücken, Stativ so flach wie es geht und eine Stelle mit sehr schönem und ruhigem Wasser 🙂 Und dann ist das perfekte Wasservogelbild schon fast sicher 🙂

Und zum Schluss ein Weißaugen-Honigfresser 🙂