Entwischt in 2012

Dezember 31, 2013

und so auch fast in 2013, glücklicher Weise gelang es mir kurz vor Jahresende doch noch einen Scharlachhonigfresser/ Scharlach-Honigfresser (Myzomela sanguinolenta) zu fotografieren!

Scharlach-Honigfresser leben entlang der Ostküste Australiens und meist in den Baumwipfeln. In den Südosten Australiens kommen sie nur zwischen Oktober und Januar und selbst dann sind sie nur sporadisch und an bestimmten Stellen anzutreffen.

Letztes Jahr im Dezember hatte ich ein Bild geposted, auf dem ein Scharlachhonigfresser (Myzomela sanguinolenta) auf einem schönen Ast zu sehen war, allerdings posierte der Honigfresser überhaupt nicht für mich und so blieb ich ohne gutes Foto. Hier seht ihr das Bild (unbearbeitet)

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Vor einigen Wochen war ich mit einem Kumpel unterwegs und wir hörten einige Scharlachhonigfresser in den Baumwipfeln über uns. Die Vögel kamen auch recht nahe, allerdings gelang uns wiederum kein gutes Foto. Ich wollte unbedingt ein Foto dieser winzigen und wundervoll gefärbten Vögel und so verbrachte ich einige Zeit in den nächstens Wochen damit den Scharlachhonigfressern (Myzomela sanguinolenta) nachzustellen, aber immer ohne Erfolg. Am 22 Dezember wollte ich es noch ein letztes Mal versuchen und wurde zu meiner eigenen Überraschung mit einem prächtig gefärbtem Männchen belohnt!

Was für ein toller Ausklang für 2013!

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Weitere Bilder findet ihr HIER

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Das heutige Making Of zeigt mein Tarnzelt und meine Futterplatz in Berlin. Man kann gut erkennen, dass mein Tarnzelt auf der Terrasse deutlich höher ist als die Ansitze. Das habe ich deshalb so errichtet, damit ich einen grasgrünen Hintergrund habe und nicht die dunkle Hecke.

Auf dem Bild seht ihr neben meinem Tarnzelt auch die Futterschüssel und die Ansitze drumherum. Im Laufe des Jahren kamen so ca. 20 Arten an die Futterstelle.

DSC0244d1

Hier nun zwei Bilder von dort 🙂

Kernbeißer (Coccothraustes coccothraustes)

1D Mark IIn

600 L IS

ISO 400

F5.6

1/160

580 EX II + Better Beamer

292230_Hawfinch_0001

Europäischer Star (Sturnus vulgaris) mit bettelndem Jungvogel

1D Mark IV

600 L IS

ISO 800

F 5.6

1/400

580 EX II + Better Beamer

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Und am Ende noch ein Making Of Video

Papageitaucher sind für viele Leute ganz besondere Fotoziele. Diese recht kleinen Vögel bilden einfach tolle Motive mit ihrem interessanten Wesen und den leuchtenden Schnäbeln.

Hier seht ihr mich in Norwegen an einer Klippe beim Fotografieren von Papageitauchern.

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Und hier das Ergebnis. Da es recht schwierig war einen einzelnen Vogel freizustellen, entschied ich mich einige Portraits zu versuchen und erwischte einige, die mir besonders gefielen. Hier ist eins davon.

1D Mark IIn

600 L IS

2x TC

F11

ISO 400

1/800

JCW_20070713_0461

Will man Limikolen fotografieren, so gibt es nur eine Devise und die heißt man muss so tief herunter wie es geht. Zudem braucht man außerdem schönes Sonnenlicht, da die Bilder ansonsten sehr grau wirken.

Hier sehr ihr mich in Action.

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Und hier einige Ergebnisse

Sichelstrandläufer (Calidris ferruginea) im Brutkleid

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Sichelstrandläufer und Rotkehlstrandläufer (Calidris ruficollis)

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SichelstrandläuferJCW_20121128_7893clodo

Rotkehlstrandläufer (Calidris ruficollis)

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Spitzschwanztstrandläufer (Calidris acuminata)

JCW_20121128_7880

 

Alle Bilder :

1D Mark IV

600 L IS

2x TC III

ISO 800

1/1000

F 11

Da ich gestern nicht dazu kam ein Making Of zu posten, gibts heute zwei. Beide zeigen mich beim Fotografieren von Nacktaugenkakadusi (Cacatua sanguinea). Am Ende gibts auch noch ein kleines Video 🙂

Das erste Making of zeigt ich ein einem Park in Perth, Westaustralien. Dort fand ich einen größeren Schwarm Nacktaugenkakadus. Nach einiger Zeit des Beobachtens stellte ich fest dass zwei Vögel einfach nicht voneinander ablassen konnten und die ganze Zeit herumtollten. Ich schlich mich vorsichtig an und konnte einige tolle Szenen fotografieren. Einer der Nacktaugenkakadus macht sogar einen Rückwärtssalto!

Wie ihr sehen könnt (oder auch nicht), ist mein Stativ relativ hoch über dem Boden. Wieso das!? Ganz einfach, wenn ihr den Hintergrund betrachtet, stellt er fast, dass dieser recht unruhig ist und sogar Mülltonnen im Weg stehen. Daher hatte ich mein Stativ so eingestellt, dass ich das sanfte Gras als Hintergrund hatte.

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1D Mark IV

600 L IS

ISo 800

F 6.3

1/4000

JCW_20101219_1690NR

556400_Little_Corella_0005

Letzte Woche hatte ich eine weitere Chance Nacktaugenkakadus zu fotografieren, diesmal in Melbourne. Auf dem Rückweg von einer Feier sah ich gut 500 Nacktaugenkakadus auf einem Golfkurs. Sofort hielt ich an, nahm meine Kamera vom Rücksitz und ging auf die Pirsch. Die meisten Kakadus waren damit beschäftigt den Golfrasen zu zerlegen. Sie rissen das Gras heraus, um an die Wurzeln zu kommen. Einige der Kakadus hatten einen großen Gefallen an den Golffahnen gefunden, die die Löcher markieren. Wie besessen flogen einige von ihnen immer wieder auf die Fahne und lieferten ein riesen Spektakel ab. Da es fast unmöglich war dieses rasante Hin und Her in einem einzigen Foto festzuhalten, filmte ich ebenfalls ein kurze Video.

Hier nun das Making Of. Der Hintergrund auf dem Golfkurs war ein ziemliches Desaster und nur an einer einzigen Stelle gab es einen leicht grünen Baum, den ich akzeptablen Hintergrund benutzen konnte. Zudem beeinflusste das dunkelgraue Wetter die Verschlusszeit sehr negativ, sodass ich die Action nur mit Mühe und Not einfrieren konnte.

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1D Mark IV

600 L IS

ISO 1600

F5

1/1000 (nicht gerade ideal, um rasante Action einzufrieren)

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Und zum Schluß das Video! 🙂

Leider ist es nicht häufig der Fall, dass man mal mit weniger Brennweite auskommt, aber manchmal hat man das Glück. Gerne würde ich öfter mein schweres Tele gegen ein leichteres eintauschen, aber man kann wohl nicht alles haben.

An diesem Tag entdeckte ich direkt neben einem Café einige Weißaugen-Honigfresser (Phylidonyris novaehollandiae), die immer wieder bestimmte Blüten anflogen. Da ich nur mein 70-200 dabei hatte, musste ich es mit diesem versuchen. ich beobachtete die Weißaugen-Honigfresser eine Weile und stellte fest, dass sie immer wieder eine bestimmte Blüte anflogen. So stellte ich mich nahe dieser auf und hatte Glück, denn nicht nur ein sondern gleich zwei Honigfresser landeten auf der Blüte!

 

IMG_0682

1D Mark IV

70-200 L IS @ 235mm

1.4x TC

F8

ISO 800

1/500

580Ex II

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Making of #18 – Sonnenbad

Dezember 18, 2013

Einige Vogelarten zeigen besonderes Verhalten. Bei den Kormoranen ist es wohl das Flügelaufspannen zum Gefiedertrocknen, welches sie oft zur Schau stellen. Das ist natürlich ein tolles Motiv, welches aber nicht immer einfach zu fotografieren ist, da Kormorane oft ziemlich scheu sind.

Das Making Of zeigt mich, nachdem ich mich vorsichtig über glitschige Steine einer Gruppe Australischer Zwergscharben (Microcarbo melanoleucos) angenähert hatte. Zuerst wollte keine Zwergscharbe so richtig posieren, dann kam jedoch ein Vogel vom Fischen im Meer zurück und präsentierte sich perfekt.

IMG_1050

Wie ihr sehen könnt ist mein Stativ relativ hoch, damit ich das blaue Meer als Hintergrund habe und nicht den Himmel.

1D Mark IV

600 L IS

1.4x TC

ISO 800

F8

1/1000

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naja fast zumindest. Heute ein Bild aus Florida. Hier in Australien sollte man solche Ausflüge wegen den Salzwasserkrokodilen lieber unterlassen 😉

Zum Bild gibts gar nicht so viel zu sagen, außer, dass die einzige gute Stelle um die seltene Weiße Morphe des Rötelreihers (Egretta rufescens) zu fotografieren inmitten einer Bucht lag…Und da ich unbedingt ein paar Bilder wollte, musste ich halt ins Wasser. Der einzige Haken an der Sache ist, dass man danach das Stativ gehörig reinige muss, ansonsten kann man es nach wenigen tagen wegwerfen.

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Und hier das Ergebnis. Die seltene Weiße Morphe des Rötelreihers (Egretta rufescens) beim Jagen.

1D Mark IV

600 L IS

ISO 800

F5

1/2000

 

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Heute wollte ich euch zeigen, wie es aussieht,wenn ich Singvögel fotografiere. Auf dem Bild seht ich mich und meinen Kumpel beim Fotografieren von Waldlaubsängern  (Phylloscopus sibilatrix).  Über unserem Stativen ist ein Kwik Camo Tarnüberwurf. Oben stehen die Blitze mit den Better Beamern heraus. Die Blitze sind mit Wimberley Flash Brackets am Stativkopf befestigt.

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In dem Kiefernwald herrschten ziemlich schwierige Lichtbedingungen und das teilweise sonnige Wetter machte alles nur noch schwieriger. Am Ende fanden wir aber zum Glück einen schattigen Platz, so dass die Sonne die Bilder nicht versauen konnte 🙂

Auf dem Bild unten seht ihr die seltene helle Morphe des Waldlaubsängers. (Phylloscopus sibilatrix) in a pine forest.

1D Mark IV

600 L IS

1.4x TC

F6.3

ISO 3200

1/200

JCW_20100517_0593-3-topa222z

Heute gibts mal wieder ein winterliches Making Of. Wie ihr neulich schon gesehen habt im Making Of #6, ließen mich die Graureiher im Winter ganz besonders nahe an sich heran. Nachdem ich etliche hundert  „normale“ Bilder und viele Action- und Flugaufnahmen gemacht hatte, wollte ich unbedingt mal etwas neues probieren und so kam mir die Idee, doch einfach mein Weitwinkel zu verwenden. Da ich mir nicht sicher war, ob mich die Reiher nahe genug an sich heranlassen würden, legte ich erstmal ein Stück Fisch ca. 20cm vor meine Kamera und wartete ab. Zu meiner Freude störten sich die Reiher nicht wirklich an der Kamera und nahmen weiterhin bereitwillig den ein oder anderen Fisch entgegen. Dies ermöglichte mir ganz besondere Aufnahmen zu machen.

Unterstehend seht ihr mich auf dem Eis liegen und einen Reiher im Anmarsch 🙂

Jan (2)II

Und hier das Endergebnis

1D Mark IV

17-40 L

F10

ISO800

1/640

JCW_20100221_7932fi