Ein magischer Nachmittag

Juni 1, 2012

Vor gut zwei Wochen befanden wir uns gerade auf der Rückfahrt von den Goldschultersittichen und entschieden uns an einem Platz zu übernachten, an dem wir schon auf der Hinfahrt übernachtet hatten, jedoch aber nur schlechte Fotos machen konnten. Als wir dort ankamen sah es so aus, als würde auch dieser Tag so enden, bis ich plötzlich auf eine kleine Wasserstelle stieß, an der sich einige Vögel zu tummeln schienen. Da es schon zu dunkel war zum Fotografieren entschieden wir uns kurzer Hand unsere Pläne umzuwerfen und länger dort zu bleiben. Schnell baute ich einige Ansitze auf und wir warteten gespannt auf den nächsten Tag. Morgens tat sich erst mal nicht viel, sodass wir erst einmal eine Mittagspause einlegten. Ab ca. 13 Uhr fielen jedoch etliche Vögel an der Wasserstelle ein und so konnten wir in den nächsten Stunden einige sehr schwierig zu fotografierende Vogelarten fotografieren. Da die Stelle inmitten des Regenwalds lag, waren die Lichtbedingungen äußerst schlecht und ohne Blitz wären wir aufgeschmissen gewesen. Am Ende des Tages konnten wir es selbst kaum glauben, wie erfolgreich dieser Nachmittag war, mit 9 äußerst schwierig zu fotografierend Vogelarten auf dem Chip, sicherlich einer der besten Tage die ich je hatte.

Kappenhonigfresser (Xanthotis macleayanus) Macleay’s Honeyeater

Die drei folgenden Arten sind extrem schwer voneinander zu unterscheiden.

Feenhonigfresser (Meliphaga gracilis) Graceful Honeyeater

Goldohr-Honigfresser (Meliphaga lewinii) Lewin’s Honeyeater

Torreshonigfresser  (Meliphaga notata) Yellow-spotted Honeyeater

Weißkinn-Honigschmecker (Melithreptus albogularis) White-throated Honeyeater

Grey Fantail (Rhipidura albiscapa alisteri) Graufächerschwanz

Dornastrild (Neochmia temporalis minor) Red-browed Finch

Brillenmonarch  (Monarcha trivirgatus) Spectacled Monarch

Und am Ende ein Bild, wie die Bilder ohne Blitz aussähen.

 

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8 Antworten to “Ein magischer Nachmittag”

  1. Chris said

    Hi Jan, das wirst du wohl so nie wieder erleben!
    9 neue Arten an einem Nachmittag…, dafür brauche ich hier manchmal 2 Jahre! 😉

  2. Hallo Jan,
    feine Bilder. Wie bereinigst du die geblitzten Augen? Ich arbeite auch mit dem Better Beamer. Bei mir haben die dann alle möglichen Farben, von weiß bis blau. Das lässt sich nicht mit Rote Augen Korrektur bereinigen und die Bilder sind alle unbrauchbar.

    Gruß Martin

    • JC said

      Hey,

      ich mache nie etwas an den Augen, die sehen bei mir immer normal aus. Steckst du den Blitz direkt auf die Kamera?

      • Hi,

        nein. Der Blitz ist bei mir auf einem Ring hinter der Geli befestigt. Ich nutze keinen Wimberly. Hatte die Tage Schleiereulen früh morgens vor Tagesanbruch im Dunkeln aufgenommen, die waren alle unbrauchbar. Ich kann dir gerne mal eines schicken, falls dich das interessiert. Das Problem hatte ich auch schon in Madagaskar im dunklen Regenwald mit wenig Tageslicht bei seltenen Lemuren. Da hatte ich allerdings den Blitz auf der Kamera, da Freihand mit 400mm aufgenommen wurde. Die Bilder sind nur als Doku zu gebrauchen.

  3. JC said

    Hey,

    wie hoch sitzt denn dein Blitz über der Kamera? Meiner ist sicherlich 20-30cm über der Kamera. Wenn der Blitz hingegen auf Höhe der Kamera sitzt kommt es oft zu verblitzten Augen. Es kommt zudem auch auf die fotografierten Arten an. Manche haben eine starke Tendenz zu „Stahlaugen“. Gerade nachtaktive Tiere mit großen Augen und starker Blitzeinsatz können da Probleme versuchen.

  4. Raffael Payer said

    Nützt Du ein Cape oder ein portables Hide um Dich zu verstecken? LG Raffael

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