Wie das Aufhellblitzen mal wieder den Tag rettete

Mai 28, 2011

Gestern war ich an der Küste unterwegs und das Wetter war wieder mal bescheiden. Australischer Herbst eben….

Als ich jedoch eine Stelle mit relativ zahmen Pelikanen fand, wollte ich jedoch unbedingt versuchen eine Portraitaufnahme zu bekommen. Dies war mir bisher noch nicht gelungen. Denn normalerweise verhalten sich die Brillenpelikane hier äußerst scheu.

Als ich alles aufgebaut hatte kam sogar etwas Sonne hervor, jedoch aus einer ganz schlechten Richtung. Ich sah meine einzige Chance ein gutes Bild zu bekommen darin, einen starken Aufhellblitz zu benutzen.

Anbei sieht man das fertige Bild und das unbearbeitete original Bild, sowieso ein Bild, was eine Millisekunde vorher entstand, ohne Blitz.

Bei dem Bild ohne Blitz sieht man deutlich wie ungünstig das Licht von der Seite kommt und die mir zugewandte Gesichtshälfte völlig dunkel macht. An den beiden anderen Bildern sieht man, wie ich durch den Blitzeinsatz, dieses ungünstige Licht völlig ausblenden konnte und ein schön ausgeleuchtetes und strahlendes Bild bekam.

Da es insgesamt sehr dunkel war, reicht es schon den Blitz auf – 1 2/3 zu stellen, normalerweise würde ich ihn in solch einer Situation stärker einstellen, aber hier reichte mir die geringe power schon. Liegt auch am sehr hellen Gefieder des Vogels, was sonst schnell zu geblitzt aussieht.

fertig bearbeitetes Bild

ungeblitzes Bild, unbearbeitet

original Bild unbearbeitet

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Eine Antwort to “Wie das Aufhellblitzen mal wieder den Tag rettete”

  1. Hi Jan,

    tut mir leid, aber ich hätte das ungeblitzte Bild ausgearbeitet. 😉 Durch den Licht- und Schattenfall wirkt der Schnabel da räumlicher und das Gefieder im unteren Halsbereich (inkl. Übergang Flügel) viel strukturreicher. Kannst eigentlich auch froh sein wegen dem Licht. Dadurch muss Du das Bild ein wenig heller ausarbeiten, damit die „schattige“ Körperseite gut aussieht. Folge davon wäre eine wesentlich hellere, luftig-leichte Wasseroberfläche.

    Viele Grüße
    Sebastian

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